Umweltexperten vermuten, daß das Trinkwasser in vielen deutschen Haushalten belastet ist.
Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND mitteilte, wurden in mehreren Haushalten hohe Bisphenol-A-Werte festgestellt. Unter anderem wird diese Substanz benutzt, um marode Wasserleitungen zu reparieren. Eine zu hohe Konzentration kann beispielsweise Unfruchtbarkeit oder Krebs zur Folge haben. In Verbindung mit heißem Wasser löst sich Bisphenol-A. Daher ist die Substanz bei der Herstellung von Babyflaschen seit 2010 verboten.
Ob bzw. wie hoch der Anteil von Bisphenol-A im Trinkwasser sein darf ist seit Jahren umstritten. Eine geringe Menge wird laut EU-Behörden allerdings als unbedenklich angesehen.
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